Was haben Steve Jobs, XXX von XXX und XXX von XXX gemeinsam? Sie alle wurden als Gründer aus ihren eigenen Startups geworfen. Das Gründer ihr eigenes Startup verlassen müssen ist nicht üblich, aber es passiert – häufiger als du denkst.

Du investierst Jahre in dein Startup, baust aus einer Idee ein Unternehmen und das ist jetzt der Dank dafür? Unter Umständen, ja. Bevor diesesr Gründer-GAU eintritt, denk über zwei Dinge nach:

  • Angenommen, du bist langfristig gesehen ein schlechter Geschäftsführer — solltest du dann nicht ersetzt werden? Auch um das Unternehmen zu schützen?
  • Du schaffst die Ziele nicht – jemand anderes schafft es aber, solltest du dann nicht ersetzt werden?

Zugegeben, als Gründer sind das sicherlich schwierige Entscheidungen. Auf der einen Seite steht die Vernunft, und dein Ausscheiden. Auf der anderen Seite steht nicht nur dein Ego, sondern auch deine bisherige Leistungen — und Erfolge. Trotzdem gibt es Situationen in denen deine VCs dich los werden wollen – wie kannst du dich also schützen?

  1. Sei transparent — Kommuniziere aufrichtig und direkt, erlaube keinen Raum für Interpretationen unter deinen VCs. Denn Interpretationen führen zu Überraschungen, und glaub mir, keiner mag Überraschungen, wenn es um Geld geht. Monatliche Reports in denen du Erfolge aber auch Misserfolge aufzeigst, zeichnen ein klares Bild über dich, und das Unternehmen. VCs lieben klare Bilder.
  2. Hol dir vertrauenswürdige VCs ins Boot — Mach Background-Checks. Was hat die einzelne Person bis jetzt gemacht, gibt es kritische Stimmen? Überprüfe immer Personen und nicht die einzelnen Unternehmen. Immer.
  3. Verkauf nicht zuviele der Anteile — Anteile sind ein Kontrollwerkzeug: Verkaufst du unter 25 % behältst du die Kontrolle über das Unternehmen. Wenn du aber zum Beispiel 90 % der Anteile verkaufst, verlierst du an Kontrolle – was fair ist – denn immerhin gehört dir das Unternehmen nicht mehr.
  4. Erwarte nicht mehr Geld — VCs mögen keine Überraschungen. Wenn du mehr Geld willst, dann solltest du sehr gute Gründe dafür haben. Und nicht erwarten, dass dir deine VCs das Geld in den Rachen werfen, nur um dein – eventuell gefährdetes – Startup zu stützen.
  5. Sei der Beste — Dein Startup, deine Verantwortung. Harte Arbeit, Rückschläge erdulden zu können und ein unendliches Maß an Motivation zählen zu deinen Fähigkeiten. Solange deine VCs überzeugt sind, dass du einen guten Job machst bist du sicher. Oder wie Larry Page sagte: „Always deliver more than expected“.

Natürlich hast du keine Garantie darauf nicht gefeuert zu werden – aber die Wahrscheinlichkeit sinkt mit der Einhaltung dieser Tipps. Viel Erfolg.