Ja, ich bin ein männlicher Weißer, der in einem der reichsten Länder Europas aufwachsen konnte. Ich durfte studieren und habe einige Zeit im Ausland gelebt – warum schreibe ich also diese Zeilen? Ich weiß, wie es ist unfair bezahlt zu werden.

Das erste Mal, als ich ungerecht bezahlt wurde, hinterließ ich ein Meeting mit schockierten Gesichtern. Durch ein unglückliches Missverständnis sollten mir weniger als 50 % der ausgemachten Summe bezahlt werden. Noch im Gespräch wurde der Fehler eingestanden, sich entschuldigt, und ich habe einige Wochen später die Zusage über eine Staffelung erhalten.

Lass nicht den Zufall darüber entscheiden ob du gute Mitarbeiter verlierst.

Beim zweiten Mal konnte mir viel weniger bezahlt werden als besprochen – mir fehlte damals aber die Erfahrung um mit so einer Situation umzugehen. Als ich dann doch darüber sprechen wollte, wurde schnell deutlich, dass das Unternehmen zwar auf meine Erfolge angewiesen war – mich aber schlichtweg nicht bezahlen konnte. In letzter Konsequenz habe ich das Unternehmen verlassen.

Faire Bezahlung in Teams, Startups und Unternehmen!

Was meine Beispiele zeigen sollen: Die Meisten glauben an die Meritokratie – dass Positionen anhand von Leistungen erarbeitet werden können. In Teams. In Startups. In Unternehmen. Als Gründer arbeite ich umsonst um meine Vision zum Erfolg zu bringen, aber Mitarbeiter nicht. Ohne die Mitarbeiter die meine Vision umsetzen, ist die Vision wertlos. Und für die, ist unfaire Bezahlung das schlimmste was in der Arbeitswelt passieren kann.

Geld ist nicht alles!

Die Gehaltserhöhung als Motivationsfaktor funktioniert nur kurzfristig. Im nächsten Artikel liest du, wie du deine Mitarbeiter langfristig motivieren kannst. Bessere Teammotivation

Du muss nicht so transparent wie Buffer sein, aber check deine Gehaltsliste und bezahle gleiche Gehälter für gleiche Leistung. Und lass niemals zu, dass Frauen weniger verdienen als Mönner – versetz dich in die Lage 30% weniger zu verdienen, als dein Geschäftspartner.

Nicht so geil, oder?

hier das rechenbeispiel mit 10k mehr im Jahr (einfach bei nettolohn.de nachschauen)

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Für manche Unternehmer sind 5.000 oder 10.000 Euro mehr oder weniger pro Jahr nicht schlimm – schließlich würden sie für ihre Vision auch umsonst arbeiten. Und in vielen Fällen ist das Gender Gap auch nicht absichtlich aufgeklafft, aber lass nicht den Zufall darüber entscheiden ob du gute Mitarbeiter verlierst – nur wegen den paar Euros.